Was ist mit Umgang von ASGs zu beachten? (Mindestalter,Kauf,Einsatz,Ort)

Hinweis: Folgender Text stellt keine juristische Beratung dar, sondern basiert auf eigene Erfahrungen und Recherchen. Alle Angaben ohne Gewähr

Für die Differenzierung bezogen auf das Mindestalter für Kauf, Benutzung sowie Führen der Airsoft Guns (ASGs) unterscheidet man zwischen ASGs bis 0.5 Joule Mündungsenergie und ASGs ab 0.5 J bis 7.5 J.

Mindestalter für Kauf und Benutzung sowie Führen von ASGs

Für den Kauf und Benutzung von ASGs bis 0.5 Joule ist kein festes Mindestalter gesetzlich vorgeschrieben. Die Händler beschränken sich allerdings auf ein Mindestalter von 14 Jahre. Das Führen der ASG in der Öffentlichkeit ist verboten, wenn es sich um eine Anscheinswaffe handelt (Quelle: WaffG §42a Absatz 1 Punkt 1).

Für den Kauf und Benutzung von ASGs ab 0.5J bis 7.5J muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Hier ist es zwingend notwendig, dass die ASG mit einem F markiert ist. Das Führen der ASG ist in der Öffentlichkeit verboten.

Hinweis zur Kauf einer ASG über 0.5 Joule und F Markierung

Beim Kauf einer ASG über 0.5 Joule muss die ASG ein F Markierung haben. Die F Markierung ist nur legal, wenn der Importeur in dieser Liste zu finden ist. Sollte der Importeur nicht in der Liste zufinden sein, dann ist das F nicht legal. Deshalb markieren deutsche Shopbetreiber die ASGs mit ihren eigenen Markierungen, damit das F legal wird und somit die ASGs auch (Quelle: Airsoft-Verzeichnis).

Hinweis der Benutzung der ASGS auf Privatgelände, Schießstätten und Spielorte von Veranstalter.

Außerhalb von Schießstätten z.B. auf Privatgelände darf nur mit Waffen  bis 7.5 Joule Bewegungsenergie (WaffG §12 Absatz 4 Punkt 1 a) geschossen werden und die Bauart nach §7 Beschussgesetzes zugelassen ist, wenn man Inhaber des Privatgeländes ist oder man eine Erlaubnis(am Besten schriftlich) vom Betreiber z.B. Vermieter des Geländes hat (WaffG §12 Absatz 4 Punkt 1). Das Gelände muss zudem befriedet sein und die Waffe nur mit Kartuschenmunition (WaffG §12 Absatz 4 Punkt 1 b) schießen kann.

Neben der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, sollte man mit Vorsicht genießen auf Privatgelände zuschießen, da ASGs Anscheinswaffen sind und bei falscher Ausübung ein Polizeieinsatz aufgrund besorgter Bürger provoziert werden könnte. Generelle Einsicht und vollautomatisches Feuern sollte vermieden werden. Mit übertriebender Mündungsenergie sollte nicht geschossen werden.

Auf Schießstätten kann ohne Erlaubnis des Gesetzgebers mit ASGs geschossen werden (WaffG §12 Absatz 4). Natürlich bedarf es die Erlaubnis der Betreiber der Schießstätte. Hier sollte angefragt werden, ob das Schießen mit ASGs kein Problem darstellt.

Das Benutzen und das Spielen auf Gelände von Veranstalter ist problemlos, da die Veranstalter dafür verantwortlich sind die Spielfläche nach gesetzlichen Vorschriften  abzusichern wie z.B. das Geschosse nicht das Gelände verlassen können.

Dass die Veranstalter verantwortlich sind, bedeutet aber nicht sich wie der letzte Penner zu verhalten. Wir wollen alle auf den Spielfeldern weiterhin legal spielen und das bedeutet sich an deren Regeln sowie an gesetzliche Vorschriften zu halten.

Auch nützlich:
http://www.airsoft-verzeichnis.de/index.php?status=forum&forennummer=&sp=1&threadnummer=0000019220
Handzettel Rechtslage Airsoft in Deutschland (Original Download: http://www.airsoft-verzeichnis.de/index.php?status=forum&forennummer=0000000266)

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